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Valery Gergiev, Jan Lisiecki und das Orchester der Russisch-Deutsche MusikAkademie in St. Petersburg

Am 22 Juni 2021 trat das Orchester der Russisch-Deutsche MusikAkademie in der Mariinsky Concert Hall in St. Petersburg auf. Unter dem Dirigat von Valery Gergiev, dem künstlerischen Leiter der MusikAkademie, spielte das Orchester die Uraufführung des Stückes „Von der Landschaft verweht“, der Moskauer Komponistin Olga Bochikhina. Das Konzert fand ihm Rahmen des Deutschlandjahres in Russland statt und war den Opfern des Zweiten Weltkrieges gewidmet.

Neben dem zeitgenössischen Stück, erklangen auch die Symphonie „Pathetique“ von P. Tschaikowsky and das 3. Klavierkonzert von L. v. Beethoven. Der Solist war der junge kanadische Pianist Jan Lisiecki - Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe.

Absolventin (Klasse Vladimir Tarnopolsky) und jetzt auch Dozentin des Moskauer Konservatoriums, Olga Bochikhina, machte ihren Magister an der Musik-Akademie Basel und besuchte zahlreiche Meisterklassen u.a. bei H. Lachenmann, B. Furrer, T. Murail, L. Andreasen und anderen. Die Musik von Olga Bochikhina erklang schon einmal auf der Bühne des Mariinsky Theaters - 2008 dirigierte Valery Gergiev das Stück „Nevsky Prospekt“ im Rahmen des Festivals „Neue Horizonte“.

„Von der Landschaft verweht“ ist eine Formel, die auf verschiedene Weise gelesen werden kann: Lebensbejahend, verloren in der Zeit, aber auch aufgelöst in Träumen oder in der Erinnerung. Eine Landschaft verändert sich stetig. Wie ein Zug, der durch die Weiten braust oder auch wie ein Leben, das durch die Geschichte vorbeizieht - so beschriebt die Komponistin ihr Werk.

Das Konzert wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung des Hauptsponsors der Akademie - Gazprom Germania.
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